Der Impfung von Kindern und Frauen in Entwicklungsländern wird von Seiten der UNICEF eine sehr hohe Priorität eingeräumt, wodurch ein wichtiger Beitrag zur Einhaltung der “Millennium Development Goals” und der Gewährleistung des Rechtes eines jeden Kindes auf Gesundheit geleistet wird. Die Bereitstellung von Impfstoffen sowie einer qualitativ hochwertigen Kühlkette stellt dabei einen wichtigen Faktor dar. Impfstoffe sind sehr anfällig für Temperaturschwankungen und ohne eine geschlossene Kühlkette gehen große Mengen an Impfstoffen verloren.
Im Jahr 2003 stellte UNICEF 2,5 Milliarden Einheiten für Impfungen und Kühlgeräte, wie Kühl- und Tiefkühlschränke, Kühlboxen etc., im Wert von 10 Millionen US-Dollar bereit. Trotz allem ist es bei der Sicherstellung, dass die Impfstoffe in guter Verfassung bei den Kindern ankommen, eine Herausforderung Kühlgeräten für die Impfstoffe in den Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen, wo die Stromversorgung häufig unzuverlässig oder sogar nicht vorhanden ist.
Unter diesen Umständen ist es sehr schwierig und manchmal unmöglich die benötigte Kühlkette aufrecht zu erhalten. Seit über 20 Jahren stellten kerosin- und sehr teure solarbetriebene Kühlschränke die einzig verwendbaren Lösungen dar. Allerdings ist es sehr schwierig, die Temperatur in kerosinbetriebenen Kühlschränken zwischen +2°C und +8°C zu halten, wodurch die Haltbarkeit von teuren und frostanfälligen Impfstoffen gefährdet wird.
Kühlschränke zur Impfstoffaufbewahung, die auf verschiedene Energieressourcen zurückgreifen , können das Problem einer nicht vorhandenen oder unzuverlässigen Stromversorgung beheben. Der SolarChill ist eine potenzielle Lösung des Problems, da auch die laufende Einsatzerprobung sehr gute Ergebnisse zeigt. Desweiteren werden diese neuen Kühlschränke mit Kohlenwasserstoff betrieben, einem Kühlmittel das einen wesentlich geringeren oder gar keinen Einfluss auf die Ozonschicht bzw. die globale Erwärmung hat. Diese auf mehrere Energieressourcen zurückgreifenden SolarChill-Kühlschränke könnten auch in Notfallsituationen, wie Naturkatastrophen oder in Krisengebieten einen wichtigen Beitrag leisten.
Kontakt: Ms Annika Salovaara
Contracts Officer
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